Salta – San Pedro de Atacama (25.11. – 8.12.2019)

Salta die grösste Provinzhauptstadt in Nordargentinien gefällt uns sehr. Wir fahren mit der Seilbahn auf

den Cerro Bernardo, von wo man einen schönen Ueberblick auf die Stadt hat.  Wir laufen durch viele Parks bis in die Altstadt zurPlaza 9 de Julio. Viele Einwohner verbringen den Sonntag mit den Familien in den Parks, die einem grossen Markt gleichen. An der Plaza besuchen wir Catedral Basilica de Salta. Sicher die schönste Kirche diue weir bisher gesehen haben. Sehr sehenswert. Am Plaza steht auch das Teatro Principal und verschiedene Museen. Zwei Blocks weiter steht die schön renovierte aber einfachere Iglesia San Francisco.

Wir nützen auch die Stadt für einen Service in einem Toyota Center. Nach drei Tagen verlassen wir Salta. Vielleicht etwas zu früh, wie wir nachher meinen. Ueber die argentinischen Yungas (tropischer Regenwald) fahren wir Richtung Norden nach Purmamarca. Dieses Dörfchen ist bekannt, weil es am Fusse eines siebenfärbigen Berges liegt.  Der 3 km lange Rundweg oberhalb des Dorfes durch die Felsen ist wirklich fantastisch.

Wir bleiben drei Tage und fahren dann weiter nach Humahuaca mit dem Berg El Hornocal, 4350 müM. Es verschlägt uns die Sprache. So einen Berg haben wir noch nie gesehen. Einmalig schön.

Weiter Richtung Norden besuchen wir das steil am Hang liegende Dörfchen Itruya. Hierher finden nur noch wenige Touristen  den Weg, die lange, schöne Anfahrt über verschiedene Hügel nicht scheuen. Die Strecke ist toll.

Leider ist der Nahe Grenzübergang immer noch nicht passierbar und wir wenden uns wieder Süden zu. IN Purmamarca beginnt die Passstrasse über den Jama, wobei zwei  Pàsse zu üpberwinden sind. Dazwischen liegen die Salina Grandes, der grösste Salar in  machen Argentinien bzw, der drittgrösste der Welt. Wir nutzen nochmals die Gelegenheit eine Runde auf dem Salzsee zu drehen und einige tolle Fotos zu machen. Im kleinen Grenzort Jama schlafen wir das letzte Mal in Argentinien – adiosy hasta luego.

Nach der Grenze führt uns die Ruta del Desierto (160 km)vorbei an einigen sehenswerten Lagunen direkt nach San Pedro de Attacama. Dieses  Wüstenstädtchen besteht nur aus Adobe-Häusern mit staubigen Strassen und ist ein Mythos.  Es sind sehr viele internationale Touristen hier, die neben dem idealen Wüstenklima  die fantastischen landschaftlichen Sehenswürdigkeiten meistens mit einem Tourguide besuchen wollen.

Unser Toyota Hilux erlaubt uns die Touren selbständig zu machen. Jeden Tag fahren wir ein anderes Highlight an, so besuchen wir Valle de la Luna, die Naturthermas Puritama (sogar zweimal), die Lagunen Cejar, Piedra (wo man baden wie im Toten Meer kann), Laguna Tevenqunche, das Valle del Arcoiris, Valle de Muerte, die Gargantua del Diablo mit der Capilla San Ididro und den Geysir El Tatio ein Geothermal- Feld mit über 80 Geysiren auf über 4300 müM, wo wir eine Nacht schlafen, um morgens um 06.00 Uhr die beste Stimmung mit dem Dampfen der Geysire sehen zu können.

Wir können beim besten Willen nicht sagen, was uns am besten gefällt. Wir sind immer wieder überrascht von den Wundern der Natur.

Wàhrend der Woche haben wir von unserem Kontaktmann aus Bolivien erfahren, dass die Lagunenroute und der Salar  Uyuni wieder gefahrenlos zu bereisen sind. Auch Tourenfahrzeuge von San Pedro de Atacama fahren die Route wieder regelmässig. Wir nehmen die Route daher auch in Angriff, wobei wir rechnen, dass diese anspruchsvoller sein wird, als die Puna Route.

3 Kommentare

  1. Traumhaft schön, da könnten wir uns auch nicht entscheiden was besser gefällt. LG Christine und Gerhard
    Schrittchenweise geht’s auch mit Gerhards Gesundheit bergauf, von Geduld muss ich euch ja nichts erzählen. 😅🤭🙋

  2. Es ist so fantastisch eure Fotos anzuschauen!!!!!
    Diese bunten Berge und die gewaltigen Felsformationen.
    Liebe Irene, Hans hat dich aber ordentlich schrumpfen lassen!!!
    Danke für die schönen Fotos und euch weiterhin eine gute Fahrt. Bis bald und liebe Grüße Karl und Angelita 🤗🤗

  3. Liebe Martha, lieber Hans!

    Ihr seid ja wiederum auf großer Reise,
    wir nehmen daran teil auf uns’re Weise.
    Freuen uns, doch zittern bei Gefahren,
    die sicher oftmals Euch Begleiter waren.
    Die Auffahrt auf des Schiffes schmalen Planken,
    ließ uns daheim sogar ein wenig wanken.
    Die Brücken als wackelige Holzkonstruktion
    und unten lauerten die Krokodile schon.
    Menschenfleisch, ja das liebt diese Brut.
    Und Euch fehlt es wirklich nicht an Mut.
    Zum jetzt bereits sehr nahen Weihnachtsfeste,
    da wünschen wir Euch nur das Allerbeste.
    Der Pioniergeist soll Euch lang erhalten bleiben,
    so könnt Ihr Geschichten aus dem Leben schreiben,
    die wir erwartungsvoll und gierig lesen,
    es ist fast so, als ob auch wir dabei gewesen.
    Zum Gruß, da reichen beiden Euch die Hand,
    Angelita und Karl aus dem Burgenland.

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